Jenaer Piraten machen sich für DSL-Ausbau stark
Schnelle Internetanschlüsse sind heute kein Komfortmerkmal mehr, sondern im täglichen Leben so gut wie unverzichtbar geworden. So finden Schüler und Studenten den größten Teil ihrer Unterlagen mittlerweile online, Telearbeitsplätze sind nur möglich, wenn genug Bandbreite verfügbar ist und moderne E-Learning Konzepte basieren oft auf Videoübermittlung. Dies alles macht nur Sinn mit einer ausreichend großen Übertragungsgeschwindigkeit.
In Jena ist das Thema bisher eher nachrangig behandelt worden. Auf der Stadtratssitzung im Januar 2010 mußte die Stadtverwaltung eingestehen, dass zum Stand der Verfügbarkeit und des Ausbaus von Breitbandanschlüssen in Jena keine umfassenden Informationen vorliegen.
Diesbezügliche Anfragen des Oberbürgermeisters an die Anbieter wären bisher nicht beantwortet worden. Für eine "Stadt der Wissenschaft" mit einem hohen Anteil an Studenten und vielen Unternehmen im Bereich des Internets klingt das mehr als unbefriedigend.
Noch deutlicher wird die Hilflosigkeit der Stadtverwaltung, wenn man sich vor Augen hält, dass in einigen Bereichen der Jenaer Innenstadt Breitbandanschlüsse nur schwer oder gar nicht mehr zu bekommen sind. Die bisherigen Leitungssysteme sind nämlich jetzt schon überlastet. Bürger in den entsprechenden Stadtteilen können derzeit auf keinerlei Unterstützung durch die Stadt hoffen.
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Bereits im Dezember fand in Jena eine Gesprächsrunde statt, an der Vertreter des Jenaer Kreisverbandes der Piratenpartei und des Stadtverbandes der Partei DIE LINKE teilnahmen. Über ein erstes zwangloses Kennenlernen hinaus standen vor allem kommunalpolitische Probleme in Jena und die derzeitige Familienpolitik in Thüringen auf der Tagesordnung. Die Linke informierte über das geplante Bürgerbegehren für eine bessere Familienpolitik und warb für Unterstützung. Von Seiten der
Piraten wurde vor allem das Thema Bürgerhaushalt in Jena favorisiert und deutliche Kritik am derzeitigen Ausgestaltungsmodus geübt. Dabei wiesen die Piraten auf die Möglichkeiten der neuen Medien und auf Fehler und
Reserven bei der Online-Abstimmung hin. Beide Seiten erzielten Übereinstimmung darin, den Bürgerhaushalt als wesentliches Instrument einer größeren Mitbestimmung der Jenaer Bürger zu stärken und konsequent weiter zu entwickeln. Wie gerade an diesem Thema deutlich wurde, bestehen die Ziele der Piratenpartei auch auf kommunaler Ebene in einer sichtbaren Stärkung von Bürgerrechten und mehr Transparenz bei politischen Entscheidungen und in der öffentlichen Verwaltung.Die Vertreter beider Parteien waren sich darüber hinaus in der Einschätzung einig, daß in Jena weiterhin großer Handlungsbedarf bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum (insbesondere auch für Studenten)
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Von ACTA bis Zensur - Der Einfluss der Musikindustrie auf unsere Rechtsprechung
Vor 30 Jahren hieß es "Home taping is killing music". Heute ist Piracy der Killer. Neben knackigen Parolen bietet die Musikindustrie heute handfeste Lobbyarbeit und greift in die Gesetzgebung ein. Der Vortrag beleuchtet das Verhalten und die Strategien der beteiligten Akteure an einigen Beispielen.
Referent: Jens Kubieziel
Wann: am 3 Februar 18 Uhr,
Wo: Uni Jena, Carl-Zeiss-Platz, Raum 315
Veranstalter: Stura AK Politische Bildung
Was spielt mein Kind gerade? Eltern sind häufig überfordert wenn es darum geht einzuschätzen, welche Spiele für Kinder und Jugendliche geeignet sind. Der Markt für Computerspiele ist groß und unübersichtlich geworden - eine schnelle Orientierung damit oft schwierig. Dazu kommt, das die Berichterstattung in den Medien häufig dazu tendiert, Computerspiele zu stigmatisieren ("Killerspiele") und wenig auf Alternativen eingeht.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt deshalb für Eltern (aber auch für Pädagoginnen und Pädagogen und natürlich für interessierte Jugendliche) Ratgeber zur Verfügung die sich mit der Bewertung von Computerspielen hinsichtlich ihrer Eignung für Kinder und Jugendliche auseinandersetzt. Das Bundesministrerium schreibt zu diesen Ratgeber-Broschüren:
Fernsehen und Computer sind keine Babysitter. Nur mit frühzeitiger Unterstützung und verantwortlicher Begleitung durch die Erwachsenen, können Kinder lernen, mit der Angebotsvielfalt der elektronischen Medien sowie den damit verbundenen Chancen und Problemen, kritisch und selbstschützend umzugehen. Damit dies gelingt, müssen Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sich mit den Medieninteressen der Kinder auseinandersetzen, diese verstehen lernen und klare Regeln
im Umgang mit ihnen vorleben. So können sie Sorge dafür tragen, dass
ihre Kinder eine verantwortliche Medienerziehung erfahren.
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Mit der Gründung des Kreisverbandes in der Landeshauptstadt Erfurt entsteht der zweite Hafen der PIRATEN Thüringens. Mit dieser Anlaufstelle sind wir PIRATEN noch näher am Bürger und können so wichtige Zukunftsthemen besser in die Lokal- und Landespolitik einbringen.Die Gründung findet am Samstag, den 23.01.10 im Mac Kinelly, statt.Weitere Informationen auf dieser Seite. Selbstverständlich sind auch Interessierte aus Jena herzlich willkommen.
Die Piratenpartei ist nicht nur eine virtuelle Partei. Sie existiert mit “richtigen†Menschen im “richtigen†Leben. Und das auch in Jena. Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der Jenaer Piraten, Carsten Eckart, über Vorstellungen, Ziele und Vorhaben in der nächsten Zeit in Jena.
Veröffentlicht wurde dieses Video auf jenapolis.de
Was ist SWIFT überhaupt?
SWIFT ist ein internationaler Verband der Banken über den unter anderem Zahlungsvorgänge grenzübergreifend abgewickelt werden können. Dazu gibt es für Banken neben der normalen Kontonummer einen sogenannten SWIFT-Code der bei Auslandsüberweisungen angewandt wird. Über diesen Code können dann Konten für den innereuropäischen oder auch außereuropäischen Zahlungsverkehr angesprochen werden.
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Der Bürgerhaushalt von Jena ist mittlerweile wieder in der heißen Phase angekommen. Alle Einwohner Jenas sind aufgerufen offline oder online abzustimmen, welche der 20 zur Auswahl stehenden Projekte gefördert werden sollen und welches auf gar keinen Fall durchgeführt werden darf.
Die Online-Abstimmung (zu finden auf www.jena.de) hat allerdings die gleichen Probleme die auch schon in den letzten Jahren für Kritik sorgten.
So können über den Bürgerhaushalt der Stadt Jena eben nicht nur die Bewohner abstimmen, sondern eigentlich jeder der eine Emailadresse hat. Woher er kommt ist dabei nebensächlich, rein theoretisch könnten Nutzer
auf der ganzen Welt darüber bestimmen, ob die Schaffung von Anwohnerparkplätzen wichtiger ist als der Ausbau der August-Bebel-Straße. Falls sich (rein fiktiv) einige Amerikaner dafür entscheiden sollten, dass die Kongresshalle nicht gebaut werden soll, könnten sie dies problemlos tun.
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Diesen Freitag treffen sich die PIRATEN Jena erneut in der "Quergasse No. 1" ab ca. 19 Uhr zum regelmäßigen Stammtisch.Wir wollen dieses Mal vor allem Interessierten Gästen und Sympathisanten die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen und sich einzubringen, da die Piratenpartei seit jeher auch an den Meinungen Außenstehender großes Interesse hat.Unter anderem werden einige Arbeitsgruppen der PIRATEN Jena kurze Informationsvorträge halten und über die neuesten Aktivitäten in der Piratenpartei informieren. Desweiteren wird sich Freifunk Jena über eine Präsentation vorstellen.
Oftmals verabschieden sich Parteien kurz nach der Wahl von der eigentlichen Arbeit, verschwinden von der Bildoberfläche und kümmern sich nur noch um ihre Gehälter. Von den Versprechen im Wahlkampf weiß man plötzlich nichts mehr und um den Bürger kümmert sich sowieso niemand.
Die Piratenpartei begeht neue Wege und muss ihre jungen Strukturen festigen, vor allem aber auch ihr politisches Themenspektrum verfeinern. Die PIRATEN Jena sind in dieser Hinsicht besonders aktiv und stellen die aktuellen Aktivitäten im kurzen vor:
Treffen - der Kreisverband Jena der Piratenpartei trifft sich alle 2 Wochen. Am ersten Freitag des Monats zum Informationsstammtisch, vor allem für Interessierte und Gäste, sowie am dritten Freitag des Monats zum Organisationsstammtisch, vor allem um unsere Arbeitsgruppen und Aktionen zu koordinieren
Arbeitsgruppen - die PIRATEN Jena haben 17 Arbeitsgruppen gegründet. Von politischer Arbeit, über Organisationsaufgaben bis hin zu Unterstützungsgruppen für andere AGs und Mitglieder wird im Kreisverband an interessanten und für nachhaltige politische Aktivität unverzichtbaren Themen gearbeitet.
direkte Demokratie - die Piratenpartei ist eine basisdemokratische politische Organisation. Um diese Definition dauerhaft zu erhalten arbeiten die PIRATEN Jena an wichtigen Satzungsänderungen, um eine effiziente Basisdemokratie dauerhaft in der Parteistruktur zu festigen. Diese Änderungen werden beim nächsten Kreisparteitag, der vorraussichtlich im ersten Quartal 2010 stattfindet, beantragt.
Bürgernähe - der Kreisverband Jena der Piratenpartei orientiert sich an den politischen Wünschen der Bürger. Jeder Stammtisch, jede Vorstandssitzung, jede Kommunikationsplattform der PIRATEN Jena ist offen und für jeden frei zugänglich. Der lokale Vorstand wünscht sich eine rege Beteiligung, auch von Nichtpiraten.
Die Piratenpartei wird den Anker nicht werfen, bis der nächste Wahlkampf am Horizont auftaucht. Wir hissen täglich unsere Segel und versuchen die politische Situation in Deutschland nachhaltig zu verbessern.