Verliebt, verloren, verbrannt...
...gelacht, geweint - und weggerannt. Ulla Meinecke sang diese Textzeilen. Nun gut, der Bezug war anders gemeint als der, in den wir diese Zeilen jetzt setzen werden, nämlich "Arbeit".
Letztes Jahr gab es im Deutschlandradio Kultur einen Beitrag unter der Überschrift "Arbeiten ohne Ende - Zwischen Selbstausbeutung und Selbstverwirklichung" von Conrad Lay.
Diesen Beitrag nahmen wir zum Anlass, uns tiefer als bisher mit der Wertigkeit von Arbeit zu beschäftigen. Und zwar im Sinne eines Selbstverständnisses von persönlichem und gesellschaftlichem Erfolg, im Sinne psychosozialer Gesundheit und Unternehmenskulturen, die diese wiederum maßgeblich beeinflussen.
Für einen Menschen, der tatsächlich allein sich mit dem Gedanken beschäftigt, ein Minimum an Lebensqualität bzw. Grundsicherung zu realisieren, wird Arbeit wahrscheinlich bedeuten, dass er eben einfach eine hat. Egal welche. Dies bereits ist eine prekäre Einstellung, auf vielen unterschiedlichen Ursachen begründet.
Für einen Menschen, der sich erst in seinen Job verliebt, sich dann in ihm verliert und anschließend verbrannt fühlt, ist das, was er bisher getan hat vermutlicherweise etwas, was er für seine Zukunft so nicht mehr will. Er könnte jetzt im Ausschlussverfahren nach neuartiger Tätigkeit streben.
Findet er nichts, bleibt nur noch "gelacht, geweint und weggerannt". Gutes Objekt der zum 1000ten Mal medial ausgebreiteten Auswanderungsbegierde.
"Die da oben", diese Manager, diese Politiker, diese Reichen, diese Kriminellen, diese Typen, die nach "Bild Dir Deine Meinung" den Armen, Gestrauchelten, Kaputten, Ausgebrannten, die dem "ehrlichen Mann von der Straße" nicht mehr das Wasser reichen können, weil sie nicht mehr wissen, wie Wasser überhaupt schmeckt und wo es denn zu bekommen wäre, die sind jetzt zum Feindbild klassifiziert worden. Na, da hat sie doch wieder funktioniert, die Meinungsbildung.
Was stimmt nicht mehr?Wie wird es weitergehen?Wer hat Einfluss auf die Entwicklung?
Zu allererst wir! Wir akzeptieren für uns selbst Aussagen wie "Hauptsache, ich habe Arbeit". Wir akzeptieren Statusdenken. Das eigene - und das der anderen. Wir akzeptieren das, was uns gesagt wird. Wir murren nicht. Und wenn, dann dort, wo wir nichts bewirken können. Wir passen uns an. Wir glauben daran, dass alles immer so bleibt wie es ist. Wir hassen Veränderung. Wir kümmern uns nur um uns selbst. So lange, bis wir uns wundern, warum wir wieder allein stehen. Wir handeln verantwortungslos. Wir mutieren vom Akteur zum Statisten. Und werden gleichzeitig vom Opfer zum Täter.
Wer ist WIR?
Als Akteure in unserem Unternehmen, in unseren Seminaren, Workshops und Trainings, erfahren wir immer öfter und in immer kürzeren Zyklen, in immer stärker werdender Intensität, wie zum Teil zerrissen und hin- und hergeworfen manche MitarbeiterInnen und Führungskräfte tagtäglich ihrer Arbeit nachkommen. Immer mehr auf der Suche nach dem tieferen Sinn ihres Tuns.
Wir lernen aber auch immer mehr Menschen kennen, denen es gelingt, ihrer Arbeit, ihrer Tätigkeit, ihrem Leben mehr Sinn zu geben. Diese Menschen sind zum Teil selbst Unternehmer, Führungskräfte (auch Manager!), Wissenschaftler und Politiker, die quer- und tiefdenken können. Sie sind MitarbeiterInnen in Firmen, Instituten und Organisationen, die ein Feld vorbereitet haben, auf dem Kreativität, Verantwortungsbereitschaft, Lust auf Neues wachsen und gedeihen kann.
Hier wird "Arbeit" bereits heute neu definiert. Sie dient nicht mehr allein nur dem Broterwerb oder der persönlichen Karriere. Sie verkörpert ein neues Denken. Das alte, welches Menschen "verbrennt", hat da komplett ausgedient, wird konsequentermaßen als definitiv nicht mehr akzeptabel an den Pranger gestellt.
Und genau diese Menschen haben mit ihren Unternehmungen Erfolg.
Der Begriff von "Arbeit" wird sich in den nächsten 15-20 Jahren radikal ändern. Er muss sich ändern, da alles andere Menschen und Firmen kaputt macht. Und welche Auswirkungen das alte Denken hat, sehen wir mehr als deutlich heute. Wie es besser gehen kann auch...
In diesem hoffnungsvollen Sinne: Free Your Mind!
Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen, Ansichten und Meinungen an info@kellerconsulting.de – wir würden uns freuen!
______________keller ! consulting wurde von der Initiative Mittelstand mit dem Innovationspreis 2007 in der Kategorie Beratung & Consulting ausgezeichnet.
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Unseren Service bieten wir ganz jungen, sowie auch langjährig erfolgreich agierenden Unternehmen jeder Branche und Größe, national und international an.
Wir sind Impulsgeber und erarbeiten für und mit unseren Klienten Lösungen, die praktikabel, zukunftsfähig und tiefgreifend sind.Dabei bauen wir auf menschliches Entwicklungspotenzial - zum Wohle seiner selbst, seines Unternehmens und der Umwelt und Gesellschaft, in der er lebt.
Sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart haben gezeigt, dass Zukunft von Menschen gemacht wird. Wir machen mit!
Natürlich arbeiten wir auch gern mit externen Fachleuten zusammen und stehen auf dem Standpunkt, dass Erfolge über Symbiosen immer leichter zu erzielen sind, als "allein gegen den Wind".
Unsere individuell auf den Geschäftspartner ausgerichtete Strategie ist - neben Wissen, Können und Praxisnähe - der Grundbaustein unseres Geschäftserfolges.
Wir lieben das Querdenken und das geradlinige Handeln.
Beste Grüße aus dem Hohen Norden!
Das Team von keller ! consulting.
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