Das Marktforschungsinstitut JATO erklärt Fiat zum dritten Mal in Folge zum umweltfreundlichsten Hersteller. Fiat hat seine Position als umweltfreundlichster unter den größten Automobilherstellern in Europa weiter ausgebaut. Die im Jahr 2009 verkauften Fahrzeuge der italienischen Marke produzierten im Durchschnitt nur 127,8 Gramm Kohlendioxid pro gefahrenen Kilometer. Mit diesem Wert, der einer Reduzierung um rund 4,5 Prozent im Vergleich zu 2008 entspricht, liegt Fiat an der Spitze vor Toyota (130,1 g/km), Peugeot (133,6 g/km), Renault (137,5 g/km), Citroën (137,9 g/km), Ford (140,0 g/km), Opel/Vauxhall (148,9 g/km), Volkswagen (150,4 g/km), Audi (160,9 g/km) und Mercedes (176,4 g/km).
Überraschende Erkenntnis: Die von der Europäischen Union (EU) ab 2012 vorgesehene Kennzeichnungspflicht für Autoreifen kann in punkto Verkehrssicherheit bei weitem nicht alle an sie gestellten Anforderungen einlösen.Neues Label mit geringer AussagekraftDie Europäische Union beschert die Endverbraucher ab 2012 mit einem neuen Label. Ähnlich wie bei Kühlschränken oder Waschmaschinen sollen diese Aufkleber Auskunft über Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit der Pneus geben. Der Käufer wird über Abrollgeräusch, Nassrutschfestigkeit und Rollwiderstand informiert. Wichtige sicherheitsrelevante Reifeneigenschaften wie Aquaplaning bleiben jedoch unberücksichtigt. Zu diesem Schluss kommen der ACE und die GTÜ nach einem gemeinsamen Test von zwölf handelsüblichen Sommerreifen. Erstmals wurden dabei die Gebrauchskriterien des EU-Labels berücksichtigt. ACE und GTÜ bewerteten das europäische Zertifikat als unzureichend.
Mit gleich vier Neuheiten tritt Lotus beim Genfer Autosalon an. Doch nur zwei sind bald erhältlich.Lotus Evora 414E Hybrid:Auch Lotus kann sich dem allgemeinen Hybridtrend nicht entziehen. Mit dem Showcar Evora 414E Hybrid wollen die Briten zeigen, was derzeit möglich ist. Die Namensgebung kommt nicht von ungefähr: 414 PS mobilisieren die zwei Elektromotoren insgesamt. Ein 1,2-Liter-Benziner mit 47 PS dient als Reichweitenverlängerer. So soll ein Aktionsradius von gut 480 Kilometern möglich sein. Wie zu erwarten, ist der Lotus aber kein reines Ökomobil. Lediglich vier Sekunden vergehen beim Sprint von 0 auf 100 km/h – nahezu geräuschlos. Doch die Lotus-Ingenieure haben auch an die zahlreichen Klangfetischisten gedacht. Ein Sound-Generator simuliert vier verschiedene Töne, darunter auch V6- oder V12-Sound. Selbst eine Mischform aus Elektro- und Motorklang soll möglich sein.
Zum 15. Geburtstag beschenkt sich der schwedische Sportwagenhersteller Koenigsegg selbst – mit dem Agera. Ein Sportwagen der Superlative.Absolute Fahrmaschine​Agera ist schwedisch und bedeutet „handeln/etwas tun“. Eigentlich eher passend für ein Ökomobil, doch Koenigsegg nutzt den Namen für einen Benzinvernichter alter Schule. Als Antrieb ist ein 4,7-Liter-V8-Triebwerk vorgesehen. Mit 910 PS und einer geschätzten Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h + x schnüffelt der Agera schon fast am Auspuff des Bugatti Veyron. Lediglich 3,1 Sekunden vergehen beim Sprint von 0 auf 100 km/h. So viel Kraft will kontrolliert werden. Hochleistungsbremsen verzögern den Schweden innerhalb von nur 30,5 Metern aus Tempo 100 auf null.
Der Toyota FT-86 soll in die Fußstapfen von Celica und MR2 treten​In Genf gewährt Toyota mit der Studie FT-86 einen Ausblick auf die zukünftige Sportwagengeneration. Einer der weltweit größten Hersteller besinnt sich auf alte Tugenden. Toyota kann auf eine Reihe faszinierender Sportwagen wie Celica, MR2 und Supra zurückblicken. Von MR2 und Supra greift der FT-86 den Heckantrieb auf. Das dürfte jeden bekennenden Autofan erfreuen. Die Studie begeistert mit einer rassigen, aerodynamisch günstigen Karosserie, einem tiefen Schwerpunkt und einem ergonomischen, aufgeräumten Cockpit. Der FT-86 baut auf einer Subaru-Plattform und soll auch einen zwei-Liter Boxermotor von Subaru übernehmen. Dank kompakter Abmessungen und einem geringen Gewicht sollen sich herausragende Fahrleistungen bei moderatem Verbrauch realisieren lassen. Vor 2012 wird der FT-86 wohl aber nicht auf den Markt kommen.
Im Mittelpunkt des Genfer Mitsubishi -Auftritts steht die Europapremiere des neuen Crossover-Modells ASX. Damit will der japanische Konzern das bewährte Outlander-Kozept ins C-Segment übertragen. Mitsubishi-GenpoolDer Mitsubishi ASX basiert auf der Studie Concept cX, die auf der Frankfurter IAA 2007 bereits vorgestellt wurde. Die Designer entwickelten die Formensprache der Studie jetzt zur Serienreife. Mit 2.670 Millimetern verfügt der Mitsubishi ASX über den Radstand des größeren Outlander, ist dabei aber knapp 35 Zentimeter kürzer. Als jüngste Modellvariante der globalen Mitsubishi "Project Global"-Plattform verbindet der ASX die limousinenhafte Anmutung des Lancer mit der erhöhten Sitzposition des Outlander und dem elektronisch geregelten Allradsystems AWC.
Der französische Hersteller Peugeot erneuert sein Markendesign. Die Studie SR1 verkörpert die neuen Charakteristika in Reinkultur​Diese neuen Tugenden benennt Peugeot mit Eleganz, Dynamik und kontrollierter Leistung. Es soll eine Neuinterpretation des GT-Roadster-Themas darstellen und das zukünftige Markendesign ankündigen. Dazu zählen seine großzügig dimensionierte, konturierte Motorhaube, die markante Seitenansicht und sein äußerst tiefer Schwerpunkt. Laut Peugeot erweckt das den Eindruck eines aus dem Vollen gearbeiteten Fahrzeugs. Der SR1 soll Kontraste verkörpern: Authentizität und Hightech, Ausdrucksstärke und Nüchternheit. Auch im Innenraum setzt sich diese Leitlinie bei den drei Sitzplätzen fort. An Materialien wurden patiniertes Leder und gemasertes Holz auf Materialien wie Nickel und seidenmattem Chrom verarbeitet. Die Instrumente weisen teils analoge teils digitale Anzeigen auf. Dank seines Benzin-Hybrid-Antriebstranges HYbrid4 verfügt das Concept-Car SR1 über technische Charakteristika, die seiner Optik entsprechen: 230 kW (313 PS), 119 g CO2/km (0 im Elektromodus), Allradantrieb und Allradlenkung.
Nach dem Fabia Combi Scout und dem Roomster Scout geht nun auch der klassische Fabia-Fünftürer mit offroadtypischen Designelementen an den Start. Damit ist der Tscheche bestens für den Großstadtdschungel gerüstet.Fabia mit umfangreichen Beplankungen​Inspiriert vom Erfolg des Konzernbruders VW Cross Polo liefert Skoda jetzt auch den Fabia in martialischer Optik. Speziell gestaltete Stoßfänger im Offroad-Design und seitlich an der Karosserie angebrachte Beplankungen aus stoßresistentem Kunststoff verpassen dem Scout deutlich robustere Züge. Eine zweifarbige Dachreling unterstreicht zusätzlich den Abenteuerlook. Der Fabia Scout steht auf eigens für dieses Modell gestalteten Leichtmetallrädern. Auf Wunsch kann der Kunde statt der Felgen im 16-Zoll-Format die größeren 17-Zoll-Ausführungen in gleichem Design ordern. Runde Nebelscheinwerfer und getönte Scheiben gehören außerdem zu den äußeren Erkennungsmerkmalen der Offroad-Variante.