Wie aktuelle Studien belegen, fühlen sich viele Kleinkinder in Diskotheken nicht besonders wohl. Deshalb gehen Eltern verstärkt dazu über, ihre Kinder auf so genannten "Spielplätzen"Â für ein paar Stunden auszusetzen. Doch Experten warnen: Diese Spielplätze können äußerst gefährlich sein! Löblicherweise stellt uns "Bild", die Zeitung von Kindern für Kinder, die besten Tipps und Ratschläge zur Verfügung, wie man erkennt, ob ein Spielplatz sicher ist.
Gibt es auf dem Spielplatz ein Hinweisschild mit Notrufnummern und Verantwortlichkeiten?
Da die deutsche Notrufnummer 112 viel zu lang und kompliziert zu merken ist, sollten Sie das entsprechende Hinweisschild stets im Auge behalten. Im Fall des Falles können SIe somit die Notrufnummer rasch wählen. Empfehlenswert für Frauen ist es, eine männliche Bezugsperson an der Seite zu haben, die mit dem Bedienen eines Handys nicht überfordert ist.
Sind die Zaunenden ungefährlich und besitzen keine Spitzen oder scharfkantigen Teile?
Darüber hinaus empfiehlt es sich darauf zu achten, ob es sich um Stacheldrahtzaun handelt, ob der Zaun unter Strom steht oder mit Selbstschussanlagen versehen ist.
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Verleiten die Zäune nicht zum Klettern?
Falls nein: Befestigen Sie lustige Tierbilder oder Popstars-Poster an den Zäunen, um das HInaufklettern attraktiver zu gestalten.
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Gibt es ausreichend Stell- und Sitzplätze?
Wichtig für Eltern von Problemkindern: Werden Beißkörbe und Leinen zur Verfügung gestellt? Leider noch viel zu wenig verbreitet sind Verliese, in die Eltern ihre rabiaten Kinder einsperren können, bis sie zur Vernunft gelangt sind.
Haben die Rasenflächen ein gepflegtes Erscheinungsbild?
Als Faustregel gilt: Zumindest der Kopf des Kindes sollte im hohen Gras noch zu erkennen sein.
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Sind Sand und Kies frei von Verunreinigungen?
Fäkalien sind Brutstätten für Krankheiten. Sollten Sie verdächtige Häufchen oder Flecken entdecken, vergewissern Sie sich unbedingt davon, ob es sich tatsächlich um Unrat handelt oder harmlos ist. Ein Geruchs- und Geschmackstest ist dafür unerlässlich.
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Weist der Boden des Platzes oder der Spielgeräte keine Fäulnisbildung auf?
Hat sich der Platz bereits in ein Sumpfgelände verwandelt, nehmen Sie Abstand davon!Anzeichen für ungeeignete Plätze sind auch skelettierte Tierkörper sowie über dem Platz kreisende Aasgeier.
Werden die Mülleimer regelmäßig geleert?
Wenn nicht, liegen die Chancen gut, noch etwas Essbares darin vorzufinden. In Zeiten wie diesen kann gar nicht genug gespart werden!
Empfehlenswert ist es auch, sich vorab vom tadellosen Zustand der Spielgeräte zu überzeugen. Eine Kletterburg sollte über Zinnen, mindestens 4 Kanonen und einen Kessel mit heißem Öl gegen angreifende Hunnen-Horden verfügen.Bei Sandkisten ist auf die Herkunft des Sandes zu achten: Am besten geeignet ist natürlich Sand aus der Sahara, fair von Kindersklaven geerntet. Zu erkennen ist die Herkunft am Gütesiegel auf den Sandkörnern. Ungeeignet ist hingegen Treibsand.
Um das Verletzungsrisiko von Kindern zu minimieren empfehlen Experten jedoch, es in Watte zu packen und an einem sicheren Ort aufzubewahren.
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Wenn sich "Der Nebel" lichtet, wird klar: Die wahren Monster sind wir! Frank Darabont zeichnet nach Stephen Kings Novelle ein Bild der Apokalypse. Inklusive SchlusspointeZur Filmkritik.
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In der illustren Reihe der Friedensnobelpreisträger finden sich neben verdienten Personen bzw. Organisationen auch immer wieder Gestalten, die am Verstand der Jury zweifeln lassen. Vor 2 Jahren erhielt Al Gore den prestigeträchtigen Preis für den Mut, bizarre Untergangsphantasien unters Volk zu mischen. Gänzlich daneben waren die Preisverleihungen an Henry Kissinger, der in seiner politischen Laufbahn für den Tod zig tausender Zivilisten verantwortlich zeichnete, und vor allem an Yassir Arafat, die Galionsfigur für Korruption und Terrorismus.
Und nun Obama.Kommt es überraschend? Je nachdem, wie man es sehen möchte. Persönlich hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass man ihm, dem so viel unverdiente Sympathie entgegenschlägt wie wohl keinem anderen US-Präsidenten zuvor, auch noch den Friedensnobelpreis zugestehen würde. Es würde mich nicht weiter verwundern, wenn demnächst der Papst offiziell die Seligsprechung von St. Obama verkünden würde. Für gewöhnlich muss man den Weg alles Irdischen gegangen sein, um in den Genuss der Seligsprechung zu kommen. Doch was ist an Obama schon gewöhnlich?
Erst kürzlich erklärte Obama, die US-Truppen in Afghanistan zu verstärken. George Bush hätte man dafür weltweit geprügelt und mit faulen Schuhen beworfen. Doch Obama? Nicht doch! Er wird schon wissen, was er macht! Pardon: Natürlich muss es heißen, "ER wird schon wissen, was ER macht!"
Guantanamo erfreut sich bester Gesundheit. Hatte ER nicht versprochen, es zu schließen? Ach, ER wird schon wissen, was ER macht! Und keine Angst: Dank SEINER genialen Finanzpolitik werden die USA schon bald wie Phoenix aus der Asche steigen und wirtschaftliche durchstarten! Und wer irgendwelche Zweifel an SEINER Unfehlbarkeit hegt, ist ein rechtsradikaler Rassisten-Nazi, klar.
Das haben auch die Juroristen in Schockholm erkannt und sehr schön ihre Entscheidung begründet:
His diplomacy is founded in the concept that those who are to lead the world must do so on the basis of values and attitudes that are shared by the majority of the world's population.
Verzeihung, aber könnte es nicht sein, dass die Mehrheit auch mal irrt? Im Übrigen kann ich mich nicht daran erinnern, Obama oder irgendeine andere Pappnase zu meinem Anführer gewählt zu haben! Um endlich auch einmal Monty Python zu zitieren: "Ich habe euch nicht zu meinem König gewählt."
Was wurde aus Werten wie Individualismus oder Freiheit? Bestimmt jetzt tatsächlich wieder "die Mehrheit" was zu geschehen hat? Seltsam, doch ich kann mich mit diesem Gedanken nicht anfreunden.Und somit zurück ins Studio zu Obama-TV ...
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Woran erkennt man einen waschechten Pragmatiker? Daran, dass er sich nicht mit Anregungen zufrieden gibt, sondern sogleich Verbote und das Einschreiten des Gesetzgebers fordert. Ein schönes Beispiel dafür liefert etwa der "Kampf gegen Drogen": Dem aufrechten Drogenkämpfer genügt es nicht, sich selber dem Drogenkonsum zu verweigern, nein, er findet keine Ruhe, solange er nicht weiß, dass nicht auch alle anderen keine Drogen zu sich nehmen dürfen. Wer trotzdem zu Drogen greift muss damit rechnen, im Knast zu landen. Auch opferlose "Verbrechen" müssen schließlich geahndet werden!
Ein paar Nummern kleiner geben es andere besorgte Bürger. So fordert etwa der Präsident der Ärztekammer ein Verbot der Nutzung von Handys an Schulen. Freilich nicht aus Schutzgründen genervter, unfreiwilliger Zuhörer schwachsinniger Telefongespräche, sondern - tataa! - aus gesundheitlichen Gründen:
Seit Langem verdichteten sich die Hinweise auf mögliche gesundheitliche Gefährdungen durch Nutzung von Mobiltelefonie, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, so die Ärztekammer in einer Aussendung.
Gibt es dazu eigentlich Studien, die dies belegen? Solange dies nicht der Fall ist, halte ich ein Verbot für puren Populismus. Ja, ich weiß: "Muss denn erst etwas passieren, bevor gehandelt wird?"Aber: Im Leben kann man nicht sämtliche Risiken ausschalten, auch, wenn andere gegenteilige Ansichten dazu haben:
Die Politik habe hier ihre Verantwortung hinsichtlich des Vorsorgegedankens zu erfüllen, betonte der Präsident der Ärztekammer
Eine wunderbar typische Aussage, die eines der größten Probleme unserer Gesellschaft in wenigen Worten komprimiert wiederspiegelt: "Der Staat" möge wie eine Glucke über ihren Bürgern wachen. Eigenverantwortung ist bei weitem nicht so bequem, wie sich auf das Urteilsvermögen eines Dritten verlassen zu können. Kinder lernen ihren Eltern zu vertrauen, Erwachsene lernen durch Schule und Medien "ihren" Politikern zu vertrauen. Wieso auch nicht: Ein Staat, der selbst in Zeiten wirtschaftlicher Blüte neue Schulden anhäuft, kommende Generationen mit Schuldenbergen beglückt, Privatunternehmen zur Flucht treibt und ehemalige staatliche Betriebe mit hunderten Millionen Euro an Steuergeldern "erfolgreich verkauft" ist doch wirklich jemand, dem man blind vertrauen kann, oder?
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Jeder, dem der Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" ein Begriff ist, kennt dieses merkwürdige Gefühl, alles schon mal gesehen und gehört zu haben. Manche Bereiche des Lebens scheinen in einer Art Dauer-Deja-vu-Zustand zu verharren. Etwa Sportinterviews, die vor allem beim Alpinen Sport zu ca. 98% aus 3 Fragen bestehen: "Wie fühlen Sie sich jetzt?", "Wo haben Sie die entscheidenden Zehntelsekunden liegengelassen?" und "Sind Sie mit Ihrer Fahrt zufrieden?"
Auch auch in der Politik wird das Rad niemals neu erfunden, sondern allenfalls gewechselt. Ein wunderbares Beispiel ist das Dauerthema "Staatsausgaben reduzieren". Der österreichische Finanzminister Pröll möchte das Budget konsolidieren. Das ehrt ihn! Manchmal nehme ich mir auch vor, endlich Sport zu betreiben, die Wohnung aufzuräumen oder Astronaut zu werden. Aber unsere aktuelle Regierung meint es offenbar ernst:
Auch Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) betonte, das zuerst einmal gespart werden müsse, wo gespart werden könne.
Immerhin: Ein "S" wurde schon einmal eingespart. Doch kann man die mutigen Worte tatsächlich auf die Goldschale legen? Weiters heißt es:
Eine weitere Belastung der Realwirtschaft durch neue Steuern werde es nicht geben. Auch neue Massensteuern lehne die SPÖ ab.
Witzig ist natürlich, dass Faymann seit längerem eine Finanztransaktionssteuer gefordert wird. Aber die beträfe ja ohnehin nur die bösen Reichen.
Und wann soll das Projekt "Budgetkonsolidierung" angegangen werden?
nach einer Stabilisierung der Wirtschaftslage 2011 beziehungsweise 2012
Klar, sicher doch! Selbst in Zeiten der Hochkonjunktur wurde vor einigen Jahren nur mit vielen Tricks ein einziges (!) Mal ein Null-Defizit erreicht. Weshalb sollte plötzlich ausgerechnet jetzt tatsächlich gespart werden? Seien wir realistisch: Es ist ein unmögliches Unterfangen! Eine Regierung, die tatsächlich das Budget konsolidieren wollte, was klarerweise nur ausgabenseitig möglich ist, müsste mit Protesten und Massenstreiks rechnen, bis sie aufgibt. Wo könnte denn gespart werden? Im sozialen Bereich? Wo doch bereits heute Millionen Kinder in Deutschland und Österreich quasi vom Hungertod bedroht sind? Im öffentlichen Bereich? Sind Sie wahnsinnig? Wir brauchen Versorgungsposten für zig tausende Leute, denen produktive Arbeit nicht zugemutet werden kann.Bei den versteckten und offenen Subventionen? Nee, die sind ein gottgegebenes Recht!
Kurzum: Was Pröll vorschlägt ist ungefähr so realistisch, wie die Erdumlaufbahn ändern zu wollen, indem man mit dem Hammer ein paar Mal kräftig auf den Boden schlägt. Ebenso absurd mutet folgendes Vorhaben an:
Unter Einbindung von Experten solle dabei über die Reform der komplexen österreichischen Steuerstrukturen gesprochen werden.
Klingt toll! Ich bleibe aber eher skeptisch: Reformen erschöpfen sich meist in kosmetischen Tricks.
Letztendlich wird alles wie gehabt weiterlaufen. Vor uns der Abgrund, hinter uns die Sintflut, und mitten drin jene Idioten, die sich nicht mehr retten konnten.
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Hiobsbotschaft für Models: Die Zeitschrift "Brigitte" setzt bei ihren Fotostrecken künftig nicht mehr ganz klassisch auf Models, sondern auf "normale" Menschen.
Weil wir Mode und Beauty in Zukunft an Frauen zeigen wollen, die nicht den oft perversen Gesetzen des Modelgeschäfts unterworfen sind, sondern mitten im Leben stehen.
Vielleicht sollte ich künftig beim Kiosk nicht immer nur die Tier-Magazine durchblättern, sondern auch mal einen Blick in die "Brigitte" werfen. Es würde mich doch sehr interessieren, welche Frauen künftig abgebildet werden. "Mitten im Leben" stehen auch 70jährige Rentnerinnen, alleinerziehende HartzIV-Empfängerinnen oder die Fleischwarenverkäuferin mit Nesselausschlag, bei der nie jemand was kauft. Gerne würde ich am Cover eine sympathische 100-Kilo-Amazone mit Krankenkassabrille sehen, die ganz frech die neue Bikini-Mode präsentiert. Unrealistisch? Nicht doch:
Weil Kleidung heute keine Frage von Trends, sondern von Persönlichkeit ist.
Oja, die berühmten "inneren Werte"! Die tollsten inneren Werte und ansprechendsten Persönlichkeiten dürften Schnitten zwischen 20 und 35 sein, deren Werte regelmäßig von berühmten Schauspielern um die 60 entdeckt werden.Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass etwas so völlig Nebensächliches wie Aussehen gerade bei einer Modezeitschrift keine Rolle spielen wird.
Wollen wir hoffen, dass dieser erfreuliche Trend zur Natürlichkeit auch bei uns Männern ankommen wird! Statt langbeiniger 20jähriger Blondinnen auf der Automesse einfach mal auf "Natürlichkeit" setzen! Gerade auf diese Weise kann die praktische Tauglichkeit neuer Automodelle abgetestet werden: Hält die Federung 150 kg aus? Knnen ältere Herrschaften ihre Dritten sicher und bequem im Handschuhfach verstauen? Wie viele plärrende Bälger passen auf die Rückbank?
Selbstverständlich sollte dies auch von Hollywood beherzigt werden: Brad Pitt? Bruce Willis? Uninteressant! Ich wünsche mir einen Bochumer Rentner in "Die Hard"! Zum Ausgleich kann ja Sly Stallone Johnny Depp in "Fluch der Karibik" ersetzen. Natürlich nicht mit einer Schnitte an seiner Seite, sondern einer ganz tollen Persönlichkeit von der Straße. Denn genau das wollen wir doch sehen: Alltägliche Durchschnittlichkeit, und nicht irgendwelche perversen Phantasien von coolen Actionhelden oder schönen Frauen bedient sehen, nicht wahr?
Um Heidi Klum müssen wir uns trotzdem keine Sorgen machen: Die hat ja zufällig einen nicht gänzlich erfolglosen Hobby-Sänger geheiratet.Und Kate Moss ... nun ja: Die spart ja ohnehin bereits fleißig an den Lebensmittelkosten ...
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Mit "Die fast vergessene Welt" begeben sich Will Ferrell und Anna Friel ins Parodien-Fach. Filme wie Spielbergs "Jurassic Park" oder "Indiana Jones" werden persifliert.Zur Filmkritik.
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Der Droste-Verlag nimmt den Krimi "Wem Ehre gebührt" von Gabriele Brinkmann noch vor Drucklegung aus dem Programm. Die Begründung dafür kommt einem bekannt vor:
"Spätestens nach den Mohammed-Karikaturen weiß man, dass man Sätze oder Zeichnungen, die den Islam diffamieren, nicht veröffentlichen kann, ohne ein Sicherheitsrisiko einzugehen", sagt [Verleger Felix] Droste.
Äußerst clever agierte meiner Ansicht nach die Autorin:
Da sich die Autorin weigerte, Dialog-Passagen wie "… schiebt euch euren Koran doch …" durch etwa "… schiebt euch eure Ehre doch …" oder "Erst die grüne Hölle" durch "Erst der grüne Kitsch" zu ersetzen, gab der Verlag die Rechte an dem Krimi wieder zurück.
Bestimmt wird sich ein anderer Verlag für das Buch finden, das vorab bereits kostenlose Werbung erhielt. Vom Werbeeffekt abgesehen finde ich es tatsächlich mutig von ihr, hart zu bleiben und nicht einzuknicken. Immerhin könnte man einwenden, dass es ja "nur um ein paar Worte" gehe, die abgeändert werden würden.
Am Verblüffendsten an der ganzen Angelegenheit: Wir sprechen hier von keiner Biographie oder einem Sachbuch, sondern einem fiktiven Werk. Muss man selbst bei fiktiver Literatur darauf achten, nur ja niemandem auf die Zehen zu steigen?
Ein skurriles, wenngleich damals ärgerliches, Erlebnis möchte ich mit den hochgeschätzten Bloglesernundinnen teilen: In Zusammenhang mit einem Science-Fiction-Text wurde mir Nähe zum Nazismus unterstellt, da die extremistischen Gedanken des Protagonisten untrennbar mit jenen des Autoren verbunden seien ...Dies zeigte mir vor allem das Eine: Egal, was auch immer man schreibt, ausspricht oder tut. Es findet sich immer jemand, der sich davon angepisst fühlen könnte.
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Ohne Anthony Hopkins ist Hannibal Lecter kaum die Hälfte wert. Trotz großen Aufwands und Chinas Superstar Gong Li bleibt "Das Schweigen der Lämmer" einfach unerreicht.Zur ausführlichen Filmkritik.
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Vor einem Monat lief die deutsche Abwrackprämie aus, und das nicht sonderlich überraschende Resultat davon lautet: Es werden wieder weitaus weniger Neuwagen verkauft.5 Milliarden Euro kostete dieses Paradebeispiel hirnrissiger staatlicher Wirtschaftspolitik. Gestattet mir deshalb kurz zu analysieren, weshalb es sich um ein Paradebeispiel handelt.
1. Um überhaupt Geld zur Verfügung zu haben, muss dieses dem Bürger abgenommen werden. Natürlich mit Zwang, denn wer gibt schon freiwillig Geld ohne Gegenleistung? Ah, aber es handelt sich ja um den Staat! Da wird Erpressung natürlich nicht beim Namen genannt, sondern als "Steuer" bezeichnet, als "Abgabe", etc. Alles im Sinne der "sozialen Gerechtigkeit". Denn gerecht ist, wenn andere mir mein Geld wegnehmen und die Beute aufteilen.
2. Was geschieht nun mit dem Geld? In gegenständlichem Fall wird ein ganz bestimmter Wirtschaftszweig subventioniert. Warum eigentlich ausgerechnet die Autohändler? Sind diese die einzigen, die mit Umsatzeinbußen zu kämpfen hatten / haben? Wahrscheinlich nicht, aber es gibt nun einmal eine starke Autolobby, denen man doch gerne mit fremdem Geld die eine oder andere Gefälligkeit erweist, während der Bäcker ums Eck einfach nicht wichtig und einflussreich genug ist, um vom Raubzug zu profitieren.
3. Intermezzo: Mit den 5 Milliarden Euro hätten die Konsumenten andere Wirtschaftszweige unterstützt und die Unternehmen vielleicht neue Mitarbeiter einstellen können. Andererseits: Was verstehen diese asozialen Idioten schon von Wirtschaftspolitik? Da ist es doch vernünftiger, das Geld von verantwortungsvolleren Menschen verteilen zu lassen. Menschen, die meist gar nicht erst mit dem verderblichen Einfluss der Privatwirtschaft oder dem Anbieten realer Dienstleistungen in Kontakt getreten sind, sondern nach dem Studium in staatliche Dienste oder gleich in eine Partei eintraten.
4. Oha: Der Honigtopf ist geleert und die armen Autohändler sehen sich einem Absatzeinbruch ausgesetzt. Was tun? Nachdem der Schuldige ja eindeutig der asoziale Konsument ist, der sich einen Neuwagen nicht leisten kann oder will, kann es nur eine Lösung geben: Staatliche Unterstützung! In welcher Form diese geschehen wird, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass die Politik ein Zeichen setzt. Schließlich ist es ja nur Steuergeld, das sozial und wirtschaftlich gerecht aufgeteilt wird.
Über all diesem Wahnsinn thront für mich nur noch eine einzige Frage: Wieso nehmen manche Männer die Dienste einer Domina in Anspruch, wenn der Staat sie tagtäglich prügelt und demütigt?
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Der Klimawandel-Hype hat sich zwar deutlich verringert. Doch gerade angesichts sinkender Staatseinnahmen müssen neue Löcher ins Portemonnaie des gemeinen Bürgers gebohrt werden."Klimaschutz" bietet sich natürlich für diese Zwecke an: Gleich der Luft oder dem Wasser umgibt es uns alle, nutzen wir es und "versündigen" wir uns bereits kraft unserer bloßen Existenz daran. Folglich tüftelt die EU, unser fürsorglicher Papi in Brüssel, bereits an einer entsprechenden Steuer, die vermutlich nicht "Abzockgebühr", "Lobby-Bonus"Â oder "Ressourcenvernichtungsabgabe" genannt werden wird, was wenigstens ehrlich wäre. "Klimaschutzsteuer" klingt bedeutender angenehmer. Schließlich kann sich das arme Klima nicht wehren und ist auf die Hilfe diverser Organisationen und Regierungen angewiesen, um nicht auszusterben.
Organisationen wie die EU:Â Â
Was eine allfällige CO2-Steuer betrifft, freute sich EU-Steuerkommissar Laszlo Kovacs, dass diese Idee auf keinen dezidierten Widerstand gestoßen sei. Es habe beim Finanzministerrat "keine entmutigende Stellungnahme" gegeben.
Ach was ... ich hätte wetten können, dass es einen großen Aufschrei geben würde.
Was die CO2-Steuer betrifft, bereitet die EU-Kommission die Einführung einer derartigen Klimaschutz-Abgabe für den Energieverbrauch privater Haushalte vor. Bei der Berechnung der Steuersätze sollte der CO2-Ausstoß von fossilen Energieträgern - Kohle, Gas und Treibstoffe - mitberücksichtigt werden.
Mit anderen Worten: Wer in einem südlich gelegenen EU-Mitgliedsstaat lebt, darf sich über die Idioten aus Ländern wie Deutschland oder Österreich scheckig lachen. Denn trotz versprochener Erderwärmung bleibt uns in hiesigen Breiten das Heizen nicht erspart.
Am besten wäre ohnehin ein totales Verbot des Atmens: Das würde CO2 einsparen und innerhalb weniger Minuten sämtliche Probleme lösen. Und zwar endgültig.
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