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Schmetterlingsgeschichten
Schmetterlingsgeschichten-News von Alexander Ruth - der Blog zum Buch Schmetterlingsgeschichten sind hautnahe und lebensechte Abenteuer für Mädels und Jungs, die bereits heute wissen, dass sie mehr sind, als es ihnen ihre Eltern und Lehrer erzählen www.schmetterlingsgeschichten.de
http://Schmetterlingsgeschichten.blog.de/
Tags: literatur alexander-ruth schmetterlingsgeschichten fantasy meerbusch duesseldorf
Einträge: 14 Kategorie: Bücher Musik DVD Export
hinzugefügt am: 14.07.2009 - 16:01:06 aktualisiert am: 14.07.2009 - 16:01:07
 
   
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Die Welt umarmen
"Fröhlichen guten Morgen, íhr Schmetterlinge, Ritter und Superhelden", trällerte Darfo bestens gelaunt, sprang aus dem Bettchen und streckte sich. Er könnte die Welt umarmen, wenn sie wollte...viel zu tun...viel zu tun... Kommentare
http://Schmetterlingsgeschichten.blog.de/2009/07/14/welt-uma ...
Eintrag vom: 07:18:46 - 14.07.2009
Wehrhahn-Linie und Legendenliebe
Der Bauarbeiter hatte seinen gelben Sicherheitshelm auf, trug ein weißes Shirt und Bluejeans. Sein Körper rüttelte durch die Vibrationen des Presslufthammers. Er sollte ein kleines Lochin in die bereits gegossene Wand  schlagen, um dahinter einen Kabelschacht entstehen zu lassen. Die Wehrhahn-Linie wurde hier gebaut. Hart brannte die Sonne um die Mittagszeit in der Nähe von St. Peter. Der schwer arbeitende Mann machte gerade eine Doppelschicht und war definitiv dehydriert. Aber der Ingenieur hatte eine klaren Kurs angegeben: schnelles Tempo. "Und du hast nicht geübt!! Egal, was du uns erzählst! Du kannst deinen Text nicht", schimpfte Martha Darfo aus. Sie standen kurz vor der Generalprobe und ihre Hauptfigur vergass immer wieder seine Strophen. Darfo schaute nach unten auf den Boden, tippte nervös mit seinem Füßchen auf und ab. "Und jetzt ist es zu spät. Wir können dich nicht mehr austauschen", schimpfte Martha weiter, und drückte ihm das Script in die Hand. Unter einem lauten Stöhnen nahm er den Stapel, setzte sich in die Zuschauerränge und tat so, als würde er seine Passagen lesen. Pah, die konnte ihn mal. Sie hatten gar keinen festen Termin, auf den sie zuarbeiteten. Es war nämlich wie es Schmetterlinge immer machen: Das Stück wurde dann aufgeführt, wenn der Gruppe danach war. Und sie sollte sich mal nicht so anstellen. Hier konnte niemand von den Schauspielern lesen, Martha selber nicht. Pah. Nur weil er sich nicht wie die anderen hingesetzt und so "getan" hatte als würde er lesen, schimpfte sie jetzt mit ihm Pah. Uwe Leidenvoll und Lars Feuerstiel hatten ziemlich recht damit, dass man Frauen nie zufrieden stellen konnte.Pah....Und Schauspieler erst, die waren ja noch schlimmer...Pah. Wenigstens waren die Jungs von den Spezialeffekten in Ordnung. Darfo wusste jetzt nicht ganz so genau, wann sie gesagt hatte, dass sie ein Erdbeben brauchten, aber auf die Szene freute er sich jetzt schon. Zumindest hatten die Jungs das mit dem Rütteln schon mal unter Kontrolle. Der Boden ihres Theaters wackelte schon mächtig. Und das Spotlight war auch schon volle Kanne auf die Wand der Bühne gerichtet. Darfo blickte kurz nach oben zur Quelle und sah Lukas an dem drehbaren Röhrenlicht. Schnell winkten sich beide - ist doch super hier mit dem ganzen Hightech... Der Bauarbeiter brauchte noch geschlagene zwei Stunden für ein paar Zentimeter und hatte schon die ersten Sprüche seiner Kollegen bekommen. "Wenn er so lange für eine Wand brauchte, wie lange brauchte er dann für eine Frau?" Genau der Humor, der in ihm sturen männlichen Ehrgeiz weckte. Verdammt!! Wer  zum Geier hatte hier so eine verflixt harte Wand gegossen? Ihm kam es fast so vor, als wäre sie nicht von dieser Welt. Aber jetzt seinen Chef nach einem Diamantbohrer zu fragen, war etwas lächerlich. Und noch einen weiteren Schluck Wasser trinken, war nicht drin. Die anderen würden nur wieder lachen. "So wie du arbeitest, würde ich gerne Urlaub machen", pöbelte Klaus von zehn Meter über ihm, genau an der Gussgrenze der Betonwand stehend, mit einem dicken Grinsen im Gesicht. Jaja. Idiot. Aber er konnte es spüren. Der Druck ließ schon nach. Gleich war er da. Fünf Stunden für eine Arbeit, die in einer halben erledigt werden konnte. Wie peinlich... "Ich liebe euch, meine Königin", trällerte Darfo jetzt und tat so, als würde das Gift, das er eingenommen hatte, ihn genau in diesem Moment umbringen. Wie ein sterbender Schwan fiel er zuckend auf den Boden und zappelte theatralisch. Wenn er als einfacher Ritter nicht mir seiner Liebe, Königin Gwendoline, vereint sein konnte, dann machte das Leben keinen Sinn. Sie war dem Dänenregenten versprochen. Aber sie liebte ihn eigentlich auch. Doch um diese Liebe hier und jetzt zu beweisen, hatte Ritter Darfo ein Gift geschluckt, das schnell wirkte. Martha alias Gwendoline hatte das Gegenmittel in der Hand. Liebte sie ihn, würde sie es ihm nur auf die Lippen träufeln müssen, war ihr dieser Bauernlümmel egal, konnte sie sich auf der Stelle umdrehen und gehen. Er zumindest konnte so nicht mehr weiterleben. Sie waren hier im Rosengarten. Lukas strahlte blaues Licht auf die Bühne und die Vibrationen des Königreiches in der Nähe eines Vulkans, der kurz vor der Explosion stand, machten die Techniker-Schmetterlinge echt gut.... Als der Bauarbeiter glaubte, er sei durch, legte er den Presslufthammer beiseite, und ging einen Schritt auf die Wand zu. Sein Loch war etwas größer als eine Melone. Er nahm seinen Sicherheitshelm ab und schaute rein. Aaah, da, nur noch wenige Millimeter. Er neigte sich kurz nach hinten, ballte eine Faust und schlug nach vorne. Deutlich konnte er spüren, wie das ausserirdische Material wegbrach. Schnell zog er seine Hand wieder heraus. Doch er glaubte seinen Augen nicht!! Da leuchtete blaues Licht aus der Wand!!!! Mist!! Er hatte zu hart und zu lange hier gearbeitet. Scheiß männlicher Stolz. Er hätte eine Pause einlegen oder zumindest etwas mehr Wasser trinken sollen. Dann hätte er nicht diese Halluzinationen. Aber er wollte jetzt schon wissen, was da leuchtete...vorsichtig ging er wieder einen Schritt nach vorne....auf das blaue Licht zu...und steckte seinen Kopf in das Loch..."Ich liebe euch auch. Hört ihr mich. Ich liebe euch auch, mein Ritter. Niemals werde ich zu dem Ekel in die Nordlande ziehen und meine Keuschheit diesem Widerling opfern. Hört ihr mich?", flehte eine Schmetterlingskönigin einen am Boden liegenden Schmetterling an. Im Hintergrund saßen fast 200 Schmetterlinge mit Popcorn und Opernferngläsern bewaffnet und starrten wie gebannt auf das Theaterstück "Legendenliebe". Einige fächerten sich mit Programmheften Wind ins Gesicht. Schrecklich warm hier unten. Das Spezialeffektgesicht eines Menschen von der Erde, der ein wenig Schmutz an den Backen hatte, hatten die Technik-Schmetterlinge echt gut hinbekommen. Wie er so das Bühnenbild aufbrach und dann hineinschaute. Das hatte schon was Mythisches. Passte voll in die Szene. Sie schhwören sich ihre Liebe unter den Augen Gottes. Exzellent. Nachher wollten sie den drei verantwortlichen Schmetterlingen dafür gratulieren. Klasse Leistung....der Bauarbeiter machte wieder einen Schritt nach hinten und zog seinen Kopf heraus. Er war vollkommen geistesabwesend. Dann bückte er sich, nahm sechs Backsteine und schob sie weit in das Loch. Eilig drehte er sich um, griff in einen nahestehenden Eimer mit Mörtel, packte eine Kelle und schmierte die Backsteine so zu, dass jede Ritze verschlossen war. Dann ging er zu seinem Chef....und ließ sich krankschreiben. War nichts, bei so einem Wetter so hart zu schufften.... Kommentare
http://Schmetterlingsgeschichten.blog.de/2009/07/13/wehrhahn ...
Eintrag vom: 23:25:37 - 13.07.2009
Eins - U2 - One
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http://Schmetterlingsgeschichten.blog.de/2009/07/13/eins-u2- ...
Eintrag vom: 20:30:36 - 13.07.2009
Babysitter
Johnny kletterte in den weißen Schutzanzug, zog sich die Atemmaske an. Nur die Flügel schauten durch extra angefertigte Schlitze heraus. Sein Blick schweifte über den Tisch: Penaten-Creme, Kekse, Schnitzel, Superman-Comics, Desinfektionsspray, Pin-Up Kalender...alles da. Erste Sahne. Dann sprang er vom Wohnzimmertisch und wanderte zur bereits liegenden Plastikfolien-Rolle. Mit einem gekonnten Tritt rollte er die ersten Bahn bis zur Wand aus. Eilig wendete er die Rolle und ließ die nächste Bahn ab, direkt neben der ersten. Dann wieder und wieder...bis der Teppich im ganzen Wohnzimmer von einer kompletten Schicht Plastikboden überdeckt war. Alles sicher. Als er sein Werk betrachtete, kratzte er sich die Stirn...die anderen Räume auch noch? Na klar!! Freiheit für alle!! Schnell machte er sich daran, Küche, Bad, Büro, Spielzimmer und Elternschlafzimmer auch noch auszulegen. Dabei kam ihm noch ein Gedanke: nichts bereitete so viel Spaß, wie eine gepflegte Kissenschlacht auf dem Elternbett. Flugs trug Johnny alle Federsammlungen zusammen - startklar. Das würde er perfekt meistern. Das Vertrauen, das die Eltern in ihn setzten... nicht enttäuschen. Ein letzter Blick. Alles perfekt. Jetzt machte er sich auf den Weg in das Kinderzimmer, zog dabei den Reißverschluss des Schutzanzuges noch hoch und flog zu dem Gitterbettchen. Mit seiner Atemmaske war auch alles in bester Ordnung. Dann beugte er sich über die Fesseln...und schaute direkt in das Gesicht der 19-monatigen Bella. Ein Engel. Leicht berührte er ihre Schulter und weckte sie. Mit einem strahlenden Lächeln begrüßte sie den Tag. Johnny war bei dem Anblick hin und weg. Ja, die ganze Vorbereitung hatte sich gelohnt. "Guten Morgen, mein Schatz. Heute können wir alles machen, was wir wollen. Und das Wichtigste: Du brauchst den ganzen Tag keine Windel tragen. Ich hab alles für deine körperliche Freiheit vorbereitet......ist das nicht super???........" Kommentare
http://Schmetterlingsgeschichten.blog.de/2009/07/13/babysitt ...
Eintrag vom: 13:24:55 - 13.07.2009
Tolle Woche
....uaaah...gähhnn...schon wieder Montag? Johnny schwang die Füßchen aus dem Bett, steuerte direkt auf die Kaffee-Maschine zu und schaute aus dem Fenster. Das Wetter war ja anscheinend schön, sagte er sich und kratze sich am Kopf. Naja, dann kann das nur eine tolle Woche werden... Kommentare
http://Schmetterlingsgeschichten.blog.de/2009/07/13/tolle-wo ...
Eintrag vom: 09:06:55 - 13.07.2009
Eins
Die junge Frau saß in ihrem blauen Kleid auf der Parkbank und kicherte. "Hihi, das kitzelt", lachte sie und versuchte, so gut es ging, nicht die Blicke der Passanten auf sich zu lenken. Doch die Bewegungen an ihren Oberarmen waren kaum zu verbergen. "Wann seid ihr denn fertig?", wollte sie wissen. "Pssst. Gleich", flüsterte Sonja, die Schmetterlingskriegerin, ihr zu. "Und dann bin ich eine von euch?" "Ja, Pssstt", beulte jetzt eine andere weibliche Schmetterlingsstimme von unter dem Oberteil der nervösen Frau hervor. Susa konnte es kaum noch aushalten. Dann krabbelten Martha und Sonja hervor, schauten, dass gerade niemand vorbeikam, und setzten sich auf ihren Schoß. In den Händen hielten sie Lippenstifte. "Weißt du noch, was du sagen sollst?" Sofort fing die junge Frau an, zu nicken. Im Kopf ging sie wieder und wieder diese einfachen Worte durch. "SIE bewegen die Welt. Deswegen sind wir hier, deswegen gehen wir weiter", hauchten die Schmetterlinge ehrfurchtsvoll. Die Augen von Susa waren von einem Funkeln erfüllt, das in direkter Konkurrenz zu den Sternen stand. "Nur Mut. Mit der Hilfe auf deinen Armen wird alles gut und wir sind auch nicht weit weg. Wenn's brennzlig wird, hauen wir dich da wieder raus." Susa musste schlucken. Ihr wurde vor Aufregung übel, schwindelig und drohte fast von der Bank zu fallen. Sonja sah, wie die Leidende kreidebleich wurde, flog sofort vor ihr Gesicht und zeigte mit dem Finger auf sie. "Mensch, reiss dich zusammen" Susa schüttelte sich kurz. "Es ist doch so, dass es von da kommt, oder?", warnte Sonja und zeigte genau auf ihre linke Brust. Damit war schließlich nicht zu spaßen. Was von da kam, war wertvoller als das ganze Universum zusammen. Und als wenn genau in dem Moment ihr Innerstes wie die Stimme eines Ritter zu ihr sprechen würde, stand sie auf, ging die paar Meter bis zur Ecke und stand genau... hinter ihm. Dann tippte sie auf seine Schulter. Sonja und Martha mussten sich beeilen und hüpften schnell in den Baum. Die beiden Schmetterlingsdamen hatten Ben hierher bestellt. Und das Schöne war, sie hatten durch seine Augen direkt bis zu seinem Herzen schauen können, als sie ihm sagten, dass Susa ihn gerne sehen würde. Das hatten sie ihr aber nicht gesagt. Noch in der Drehung hörten sie auf der anderen Seite in den Ästen über Ben ein wildes, unterdrücktes Gekichere. War das aufregend. Darfo und Lukas fielen vor Anspannung fast von den Zweigen, bückten sie sich so sehr nach vorne. In ihren Händen hatten sie ebenfalls Lippenstifte. Als Darfo Martha und Sonja sah, fing er freudig an, zu winken, schloss seine rechte Hand und hielt den Daumen nach oben. Alles perfekt!!! Der Junge brennt fast!!! Und dann geschah es: die Erde stand still, das Leben pausierte und präsentierte in dem Moment seine eigene Daseinsberechtigung. Es schien, dass durch die Augen der Schmetterlinge jedes Herz des Universums vereint war, der glühende Antrieb, der Puls der Ritter der Blauen Rose, funkenschlagende eins. Sofort sprangen die Schmetterlinge auf und tanzten. Und dann kam noch einer, noch einer und noch einer. Es wurden immer mehr. Ben griff ihre Hand und Susa seine. Die Schmetterlinge wurden so viele, dass sie wie ein Märchen-Wirbelsturm um sie einen Kreis bildeten und sie in die Höhe emporhoben. Ein unendlicher Schrei in einer Schlucht. Sie trugen sie höher und höher. Ein fliegendes Bunt-Meer. Dann stoben sie auseinander, ließen sie alleine... und sie schwebten selber wie zwei Schmetterlinge in den Lüften. Hier waren sie frei. Über ihnen formierten sich die Schmetterlinge erneut. Die einen formten ein riesiges Herz, und die anderen flogen mitten hinein. London, Berlin, München, Rom. Sie bildeten damit dasselbe Zeichen, das Susa und Ben mit Lippenstift auf ihren Oberamen trugen. Dasselbe Zeichen, das Schmetterlingsmacho Johnny mit den Kindern der Erde einem der großartigsten Ritter der Galaxien in blau leuchtenden Städten ins das Universum strahlte...Jens und Sarah...ein Herz, eine Hoffnung, eine Liebe...One   Kommentare
http://Schmetterlingsgeschichten.blog.de/2009/07/12/eins-650 ...
Eintrag vom: 23:38:42 - 12.07.2009
Mädchenclub
Johnnys Wochenspruch: Gefühle zeigen ist ja O.K…. aber in Grenzen bitte. Wir sind ja nicht in einem Mädchenclub, sondern in der Armee der Blauen Rose!!! Kommentare
http://Schmetterlingsgeschichten.blog.de/2009/07/12/maedchen ...
Eintrag vom: 12:26:34 - 12.07.2009
Multimilliardär in Meerbusch
Ort: Herrenbusch in Meerbusch, Projekt: Zukunft: Unter Stöhnen lud Darfo das Säckchen am Tümpel ab. Neben ihm stand Martha mit einer Dose Fischfutter. Das Regenwasser der letzten Tage hatte den Mini-See gut gefüllt. Und der Platz hier war ideal - gut versteckt und abgelegen. Nur ein paar Jogger, Spaziergänger und Hundebesitzer kamen an dieser Stelle vorbei. Dann machte Darfo einen Schritt nach vorne, trat leicht in den Schlamm, öffnete den Sack und legte ihn direkt an die Wasserkante an. Leicht klopfte er hinten drauf. "Husch. Husch. Los", feuerte er den Inhalt an. "Hier kann euch die Wirtschaftskrise nichts anhaben. Hier seid ihr vor den fiesen, gierigen Bankern sicher." Dann sprang und hüpfte etwas, sodass der Sack Beulen bekam, die sich nach vorne bewegten...bis die Kröten vergnügt ins Wasser hüpften, Darfo und Martha noch einmal anschauten, und dann in den Fluten verschwanden. Schnell ging Martha ans Wasser, öffnete die Dose Fischfutter und tröpfelte ein paar Krümmel herein. "Mehret euch!! Mehret euch!", freute sich das Schmetterlingsmädchen, drehte sich um und Darfo und Martha verschwanden wieder....ist total einfach Multimilliardär zu werden... Kommentare
http://Schmetterlingsgeschichten.blog.de/2009/07/12/multimil ...
Eintrag vom: 09:17:48 - 12.07.2009
Modellflughafen Büderich auf Düsseldorfer Radar
Im Sommer verabreden sich jetzt schon seit Jahren einige Schmetterlinge mit Kindern und Jugendlichen und deren Mini-Jets am Modellflughafen in Büderich. Lukas, Martha, Darfo und Schmetterlings-Macho Johnny sind auch darunter. Bei fast 100 Km/H werden richtige Pilotenwettkämpfe ausgetragen. Doch anstatt dass die Erbauer ihre Maschinen mit den Fernsteuerungen fliegen, haben sie die Mini-Flugzeuge so modifiziert, dass Schmetterlinge sie auch direkt manuel vom eingebauten Pilotensitz steuern können. Diese übertreiben dann natürlich völlig und führen die Geräte bis zum Maximum. Sie tauchen dann sogar auf dem Radar des Düsseldorfer Flughafens auf, werden allerdings als Vögel deklariert. In einem Schmetterlings-VIP-Interview gestand Johnny "the Ass" mit lederner Pilotenhaube auf dem Kopf den Bunten Nachrichten für die Schmetterlingswelt: "Die Konkurrenz ist hart und ungnädig hier am Damm. Da muss jeder Luftstrom ausgenutzt werden, um sich im Feld vorne abzusetzen." Auch die Begleiterin von General-Ritterin Sarah O' Boile, Sonja "uns Sonnenschein", hat es nicht einfach. "Wir sind halt alle Profis der Lüfte." Einzig Kunstpilot Darfo sieht die Sache gelassen. Da die Wertungsrichter (alles Menschen-Kinder) nach der Herkunft der Schmetterlinge urteilen, landet er meist auf dem ersten Platz der "teilnehmenden Schmetterlinge von Sadasch", der Hauptstadt des Banderplaneten, MIlliarden Lichtjahre von hier entfernt. Doch die Nr.1-Platzierung ist gar nicht so schwierig: Darfo ist der einzige Teilnehmer in Meerbusch von dort, der immer, wenn er frei hat, zur Erde reist.... Kommentare
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Eintrag vom: 17:09:45 - 11.07.2009
David gegen Goliath - die Katzenkiller-Irre von Büderich
Ein ganz normaler Tag im Leben des Darfo: Gerade hatte er noch einer Gruppe von Regenwürmern den Sinn des Lebens erklärt, einer Maus das Stückchen Käse aus der Falle geholt, dem Igel aus dem Garten die Stachel geputzt, als er sich von seinen anstrengenden Aufgaben ein wenig ausruhen wollte. Er war schon im Büdericher Hallenbad-Park und musterte jeden Quadratmeter Rasen (nicht jeder Halm hatte es verdient, dass ER sich darauf niederließ), da fiel ihm dieser leckere grüne Apfel auf. Wunderbar, jubelte schon sein kleines Herz, er flog gleich begeistert darauf los....als wie aus dem Nichts eine Amsel seine Flugbahn kreuzte und sich auf das leckere Obst stürzte. Dabei geriet Darfo so sehr durch den Flügelschlag aus dem Gleichgewicht, war er doch vollkommen überrascht, dass er auf den Boden stürzte. Frechheit!, schimpfte er sofort los. Doch der Vogel scherte sich einen Dreck um den tapferen Schmetterling, und pickte schon genüßlich die ersten Stücke aus der Vitamin-Bombe. "Moment!!! Ich hab' den zu erst gesehen", schimpfte Darfo sofort los, berührte unter Stöhnen den blauen Fleck an seiner Seite, den er sich gerade gefangen hatte, und flog Arme und Hände schüttelnd auf das Vieh zu. "Schschschsch!! Mach das du da weg kommst!!", versuchte Darfo, dem Vogel Angst einzujagen, damit er seine Beute liegen ließ und verschwand. Aber womit Darfo auf gar keinen Fall gerechnet hatte: die Amsel hatte überhaupt keinen Respekt vor ihm!!! Ganz im Gegenteil!!! Als sie den schimpfenden Schmetterling sah, ließ sie zwar den Apfel in Ruhe, ging aber auf Angriff über!! Hiiiilfeee, druchzuckte es den armen Darfo sofort. Das hatte er ja mal gar nicht erwartet!!! Was...was...was.Uiuiuiuiuiuiuiui, konnte er noch sagen, musste dann aber schon in Deckung springen und klatsche mit seinem Gesichtchen mitten in die Wiese. Spinnt die denn? Doch es blieb keine Zeit zum Überlegen. Sofort ging es weiter!! Als wenn das noch nicht genug wäre, drehte das Vieh um...und ging wieder in den Zielanflug über!!! Darfos Augen schreckten auf!!! David gegen Goliath war gerechter und fairer gewesen. Die Amsel war nur noch drei...zwei...einen Meter entfernt, kam krächzend auf ihn zugeschossen. Uaaaaaaa, schrie er auf...und dematerialisierte sich. Das war kein Tag zum Sterben. Das wiederum überraschte den Vogel nur leicht, drehte er sich selbstsicher um und widmete sich wieder ganz dem Apfel. Es dauerte allerdings nicht lange, da ertönte eine Stimme hinter dem Schwarzrock: "Soooooooo!!! Jeeeetzt kannst du mal schauen, wie stark du wirklich bist!!", triumphierte Darfo im Vorfeld schon rum. Neben ihm stand seine Freundin Katze Mona, die sich schon die Lippen leckte und die Krallen funkeln ließ...allerdings nur bis zu jenem Moment: Vollkommen gelassen drehte sich die Amsel um, kniff kampfbereit mit einem leicht irren Blick ein Auge zusammen und starrte das Duo an...beim Anblick von vorne erschrack Mona und schaute Darfo an als wenn er wahnsinnig wäre. Sie kannte diese Amsel!!! Das war die Katzenkiller-Irre aus dem Hallenbad Park. In Samtpfotenkreisen absolut berüchtigt und gefürchtet!!! Tickte Darfo nicht ganz richtig?????... und schon startete das Federvieh seinen Kamikaze-Angriff....Monas Panik steckte Darfo an. Dessen Angst verdoppelte sofort die von Mona... ihre wieder seine...seine wieder ihre...und das Ende der Geschicht': ....noch nie waren ein Schmetterling und eine Katze soooo schnell aus der grünen Insel geflüchtet, wie "am großen Tag des Amselunglücks von Büderich", wie es später an den Lagerfeuern in der Schmetterlingswelt zur Belustigung aller weitererzählt wurde....  Kommentare
http://Schmetterlingsgeschichten.blog.de/2009/07/11/david-go ...
Eintrag vom: 12:33:57 - 11.07.2009
Tribut für den schönsten Mondschein
.....gäääähnn,schnarch,schnarch, ging es durch die Schmetterlingswelt. Hoschi hatte gestern seine Silke geheiratet und die kleinen Gästen haben ein rauschendes Fest direkt unten am Rhein, in einem komplett gemieteten Restaurant, gefeiert...gäääähnn,schnarch,schnarch...jetzt lagen sie alle tief in ihren Bettdecken verbuddelt und gönnten ihren Körpern Entspannung. Bei den meisten Schmetterlingsjungs hingen Frack und Fliege nun brav über dem Wohnzimmerstuhl, einige waren allerdings direkt, ohne sich auszuziehen, ins Bettchen gegangen... gäääähnn,schnarch,schnarch...Bei den Mädels war es genauso. Hinzu kamen hier allerdings die Kopfkissen, die durch nicht entferntes Make-up um einige Farbtupfer reicher geworden waren....gäääähnn,schnarch,schnarch...jetzt lagen sie alle mit voll gefutterten Bäuchen, mit heiseren Stimmen vom Lieder singen und Muskelkater vom Tanzen in den Betten: der Tribut für eine rauschende Nacht unter schönstem Mondschein in Langst-Kierst....gäääähnn,schnarch,schnarch... Kommentare
http://Schmetterlingsgeschichten.blog.de/2009/07/11/tribut-s ...
Eintrag vom: 09:22:32 - 11.07.2009
Männersport in Osterath
Männersachen, Yeah Baby: Johnny zog sich den Cowboy-Hut auf, griff sich die Rute mit angebundener Haselnuss und marschierte auf seine Tür zur "richtigen" Welt zu. Es war schon Nachmittag und überall in der Schmetterlingswelt kamen und gingen die Ritter-Helfer in den Feierabend. Auf der Erde tobten heute nur bedingt viele Kämpfe gegen die Union-Troopers. General-Ritter Jack Johnson war deswegen auf einer Inspektionstour des Truppennachschubs in Frankreich. Genug Platz also für Schmetterlingsfreizeit. Gerade machte der Rock 'n' Roll-Schmetterling die Türe auf, wollte nach Meerbusch springen, als Sonja mehr oder weniger mental geknickt reinspaziert kam. Ihre Ritterin Sarah O'Boile musste mit dem Generalstab Statistiken durchgehen....Laaaaaaaangweilig.....Johnny sah sie nicht, ging durch seine Türe durch und landete im Osterather Rathaus-Park. Hurtig ging Sonja hinterher und folgte ihm. Der Park mit kleiner Teichanlage und Spielplatz bot viel Raum mitten im blühenden Grün, aber heute war niemand ausser den beiden Schmetterlingen hier. Der Cow-Schmetterling hatte Sonja nicht bemerkt und flog zum Spielgerüst im Sandkasten. Hier führte eine kleine Rutschröhre aus knapp einem Meter Höhe schräg runter in den Sand. Johnny flog noch an einem Grasflecken vorbei, riss sich einen Halm aus und steckte ihn lässig in den Mund. Yeah Baby. Dann setzte er sich auf das Ende der Röhre und ließ die Haselnuss an der Rute vorne herunterbaumeln. Jetzt hieß es: die Geduld eines Schmetterlings durch Training verlängern. Johnny klemmte sich das Ende der Angel zwischen die Beine und lehnte sich mit seinen freien Armen nach hinten. Die Sonne bräunte sein Gesicht. Er schaute in die weißen Wolken. Sahen die wie die Bundeskanzlerin aus? Doch kaum hatte er den Gedanken schon wieder verloren, da hörte er schon das vierpfotige schnell-hektische Tapsen in der Röhre. Eilig nahm er die Angel wieder in beide Hände. Und als hätte er es geahnt, zog und zupfte es schon an der Nuss. Johnny beugte sich nach vorne und sah: das braune Eichhörnchen der letzten Tage. Perfekt!! Vorsichtig bewegte er die Angel ein wenig weiter nach vorne und führte so das Tier weiter aus der Röhre heraus, sodass es mit vollem Leib im Sand stand. Yeah Baby, jetzt kommt Männersport: Dann zählte er seinen privaten Countdown rückwärts...3...2...1...JIIIIIIIIIhaaaaaa, schrie er aus, erschreckte das Eichhörnchen und ließ sich auf den Rücken fallen. Die Angel im Flug wegschmeißend griff er sich die Öhrchen als Zügel...und ritt vergnügt durch den Osterather Rathauspark...Yeah Baby, das war Spaß...noch einmal testen und die Idee konnte in der Schmetterlingswelt in Serie gehen. Den nächsten Poetry-Slam würde er gewinnen. DAS war ein Abenteuer, wie es kaum ein Schmetterling vorher erlebt hatte. Yeah Baby.... Kommentare
http://Schmetterlingsgeschichten.blog.de/2009/07/10/maenners ...
Eintrag vom: 08:32:08 - 10.07.2009
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